Forellen räuchern in Salzlake | So wird's gemacht! (einfach)

Der beliebteste Räucherfisch überhaupt ist die Forelle. Jeder sollte wissen, wie man diesen leckeren Fisch zubereitet. Aufgrund ihrer relativ kleinen Größe, der speziellen Textur und ihres milden Geschmacks, eignet sich die Forelle besonders zum Heißräuchern. Am Besten verzehrt man eine Forelle direkt nach dem Räuchern, weshalb sie der typische Fisch für Tischräucheröfen ist. Das Kalträuchern empfiehlt sich nur selten, da diese Technik hauptsächlich zum Konservieren verwendet wird.

Eine geräucherte Forelle ist ein schmackhafter Einstieg für ein gutes Essen, außerdem kann der Geschmack von heißgeräucherten Forellen eine einfache Fischsuppe zum echten Gaumenschmaus machen. Das Beste daran ist, der Räucherprozess für Forellen ist äußerst einfach. Ich werde dir jetzt in 2 Schritten vorstellen, wie auch du solch leckere Mahlzeiten zaubern kannst. Vom Einlegen der Forelle in Salzlake, über die besten Gewürzmischung, hin zur idealen Temperatur im Räucherofen. Am Ende möchte ich dir noch 9 Rezeptideen präsentieren, um deine goldgelbe Forelle auch gebührend zu präsentieren.

1. Forellen in Salzlake einlegen und lecker würzen

Um frische Forellen für das Räuchern vorzubereiten, legen wir sie zuerst in Salzlake ein, zusätzlich kann man der Lake noch einige Gewürze hinzufügen, um ihr einen individuellen Geschmack zu geben. Diesen Vorgang nennt man Nasspökeln. Natürlich kann man auch ein Trockenpökelverfahren anwenden, ich bevorzuge aber das Nasspökeln. Aber wie funktioniert das einlegen in Salzlake und würzen aber genau?

 

Zu Beginn bereiten wir die Salzlake vor. Dazu füge 1-2 Esslöffel Salz pro verwendete Tasse Wasser hinzu. Also ca. 6-10 Löffel Salz pro Liter Wasser. Je mehr, desto intensiver der Geschmack später. Achte darauf, genug Salzlake anzureichern. Der Fisch muss komplett mit Lake bedeckt sein. Anschließend kannst du der Salzlake noch einige Gewürze hinzufügen. Es gilt die Devise: „mach es einfach!“. Ich füge gerne ein paar Zwiebeln, etwas Knoblauch und schwarzen Pfeffer hinzu. Wenn du magst, kannst du auch noch etwas Essig oder Olivenöl benutzen.

2. Jetzt geht es ans Forellen räuchern

Während die Forellen in der Salzlake liegen, kann bereits mit der Vorbereitung für den Räuchergang begonnen werden. Heize deinen Räucherofen vor. Nach dem sog. Ausbrennen kannst du dann mit dem Räuchern der Forellen beginnen. Ausbrennen bedeutet zuerst das Abtupfen der Fische, nach dem Salzbad. Danach den Fisch in der Sonne trocknen lassen, damit er wieder etwas Feuchtigkeit verliert. Das Salz sowie die Gewürze sollte der Fisch nach einigen Stunden in Salzlake aufgenommen haben.

 

Kleine Forellen, bis zu einer Größe von ca. 20 Zentimetern kannst du schon nach ca. 1 Stunde im Räucherofen genießen, lässt du sie allerdings etwas länger garen, wird ihr Geschmack noch intensiver. Aber pass unbedingt auf, dass der Fisch nicht zu trocken wird. Normalerweise kannst du die Forellen bis zu 4 Stunden im Räucherofen garen lassen, solange du die Temperatur regelmäßig überprüfst. Die ideale Temperatur zum Heißräuchern von Forellen beträgt ca. 105 – 110 Grad Celsius.

Den besten Geschmack bekommt die Forelle, wenn du Räucherspäne von Fruchthölzern oder aus Eiche verwendest. Traditionell verwendet man Erlenholz zum Räuchern, wenn du an etwas Erlenholz kommst, erreichst du einen ganz einzigartigen Geschmack.

Wenn die Forelle eine goldgelbe Farbgebung hat und du die Rückenflosse ganz leicht vom Fisch trennen kannst, ist die sie fertig geräuchert und kann gegessen werden. Guten Appetit 🙂🍽

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